Gericht: Stoppschild für SPD-Vetternwirtschaft
(Peter.Kirch@pixelio)
Nun ist es höchstrichterlich: Justizminister Heinz-Georg Bamberger hat die Verfassung
gebrochen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag entschieden,
dass der Präsidentenposten am Oberlandesgericht Koblenz neu vergeben werden muss.
"Ein Minister, der in derartiger Weise gegen geltendes Recht verstoße, ist nicht
länger tragbar", erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Baldauf. "Ministerpräsident Beck muss in der Verfassungsbruchaffäre Justizminister
Bamberger sofort ablösen."
SPD-Minister Bamberger hatte im Eilverfahren einen SPD-nahen Präsidenten für das
Oberlandesgericht Koblenz ernannt. 2007 wurde er dafür bereits vom Bundesverfassungsgericht
gerügt. Das Bundesverwaltungsgericht kam nun zum Ergebnis, dass das Justizministerium
in Mainz die Entscheidung der Stellenbesetzung „auf nicht tragfähige Erkenntnisse
gestützt“ hat. Selten haben deutsche Gerichte einem Justizminister so deutlich attestiert,
die grundgesetzlich verbrieften Rechte eines Bewerbers auf ein hohes Richteramt missachtet
zu haben
Keine Gleichstellung von Islam und Kirchen
Landesvorsitzende Julia Klöckner, MdB
Die Landesvorsitzende Julia Klöckner hat Forderungen von SPD und Grünen nach einer
Gleichstellung des Islam mit den christlichen Kirchen scharf zurückgewiesen. "Eine
solche Gleichstellung wird es in Deutschland nicht geben, denn die Voraussetzungen
sind nicht gegeben. Außerdem wäre dies ein völlig falsches Signal", sagte Klöckner
am Donnerstag in Mainz.
"So lange wir noch über Probleme wie Zwangsheirat, Ehrenmorde oder mittelalterliches
Geschlechterbild diskutieren müssen - und so lange Moslems, die zum Christentum übertreten,
in weiten Teilen der islamischen Welt um ihr Leben fürchten müssen, ist an eine Gleichstellung
überhaupt nicht zu denken." Vertreter von SPD und Grünen hatten sich dafür ausgesprochen,
den Islam staatlich als Religionsgemeinschaft anzuerkennen und damit rechtlich den
christlichen Kirchen gleichzustellen.
Beck´s Schulden sind auch deine Schulden
Julia Klöckner, Dr. Josef Rosenbauer und Christian Baldauf bei der Protestaktion
Mit einer Protestaktion direkt am Landtag in Mainz haben sich die Spitzenkandidatin
für die Landtagswahl Julia Klöckner, Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf und
Generalsekretär Dr. Josef Rosenbauer gegen die andauernde Schuldenpolitik der SPD-Alleinregierung
positioniert.
"Die Landesregierung hat sich verzockt – nicht erst seit gestern, sondern seit zwei
Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, sondern schlimmer. Hier wird getrickst, getarnt,
getäuscht. Wenn eine Familie so mit dem Geld umgehen würde, wäre längst Haus, Auto
und Lebensversicherung weg", beklagt Julia Klöckner. Zudem kritisierte sie die Behauptung
des Regierungschefs, er würde sparen. Durch höhere Steuereinnahmen komme mehr Geld
in die Kasse und die Kosten für das Konjunkturpaket II müssten auch nicht mehr vom
Land aufgebracht werden. Zudem werde mit Buchungstricks die Haushaltswahrheit verschleiert.
Dagegen setzt die CDU Rheinland-Pfalz mit Julia Klöckner auf konsequentes Handeln:
"Ich will bereits 2016 die Null-Neuverschuldung erreichen. Je früher desto besser.
Jeder Euro der erwarteten Steuermehreinnahme muss ausschließlich zum Zurückzahlen
der Schulden benutzt werde. Es darf keine neuen Spielereien geben."
Rheinland-Pfalz muss besser werden
Wirtschaftsexperten warnen vor dem Abstieg
Rheinland-Pfalz muss kräftiger wachsen. Beim Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts liegt
das Land auf einem Abstiegsplatz. Auch an der wirtschaftlichen Dynamik fehlt es.
Das geht aus einer aktuellen Studie der MIT, der Mittelstands- und Wirtschaftsunion
der CDU Rheinland-Pfalz, hervor. Die MIT informiert wenige Monate vor Landtagwahl,
wo Rheinland-Pfalz wirtschaftlich im Ländervergleich steht: in vielen wichtigen Feldern
leider ganz hinten. Die Wirtschaftsexperten schreiben der Regierung ins Stammbuch,
was sich ändern muss. Wir müssen besser werden, wenn wir in Deutschland und Europa
den Anschluss nicht verpassen wollen. Vor allem muss die Rekordverschuldung der SPD-Landesregierung
beendet werden. Fazit: Rheinland-Pfalz braucht neuen Schwung und einen Neuanfang!
Nun baut sich Beck ein Schloss – das System Beck bezahlt der Steuerzahler
(Klaus_Rupp@pixelio)
Es war einmal… so beginnen die meisten Märchen. Doch dies ist keine Geschichte: Das
Schlosshotel in Bad Bergzabern wird saniert. Die Finanzierung trägt zu 90 Prozent
das Land Rheinland-Pfalz. Derartige Finanzierungskonstruktionen sind für die Landesregierung
Rheinland-Pfalz typisch. Zudem das Schloss im Wahlkreis von Ministerpräsident Beck
steht.
Und wie das mit den Prestigeprojekten von Beck so ist, es wird mal wieder teurer
als geplant: Statt der angesetzten drei Millionen Euro fallen nun Kosten in Höhe
von knapp acht Millionen Euro an. Fast verdreifacht – was soll’s, denkt sich König
Kurt. Bezahlt wird das Ganze ja von den Untertanen, den rheinland-pfälzischen Steuerzahlern.
Mehrere Behörden haben laut Medienberichten immer wieder auf fehlende förderrechtliche
Voraussetzungen aufmerksam gemacht haben. Und eine Parallele zum Nürburgring gibt
es: Ein Privatinvestor des Schlosshotels ist inzwischen zum Pächter geworden. Er
hat in zehn Jahren das Recht das Schlosshotel zum Vorzugspreis von 1,4 Millionen
Euro von der Stadt Bad Bergzabern zu kaufen.Sich eine goldene Nase mit dem Geld des
Steuerzahlers verdienen – das ist das System Beck.
Dank Julia Klöckner gute Chancen auf CDU-Wahlsieg
Starke Kandidatin: Julia Klöckner
Wie die Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch berichtete, räumen Experten der rheinland-pfälzischen
CDU - trotz niedriger Umfragewerte im Bund - gute Chancen auf den Wahlsieg am 27.
März 2011 ein. Die Mainzer Politikwissenschaftlerin Hanna Proner sagte im Interview:
"Julia Klöckner ist eine sehr starke Kandidatin." Sie könne durch ihre Art und mit
Hilfe landespolitischer Themen den Negativtrend drehen. Darüber hinaus hätten die
Affären der Landesregierung - wie der Nürburgring und das Schlosshotel in Bad Bergzabern
- einen Einfluss auf die Wahlentscheidung.
Trends auf Bundesebene spielen zwar eine große Rolle, doch für die rheinland-pfälzische
Wahl geht Proner davon aus, dass das Auftreten von Julia Klöckner und Beck maßgeblich
zum Ausgang der Wahl beitragen wird.